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Diana
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BeitragThema: Filmkritiken   Fr Jan 23, 2009 7:07 pm

Ich hab mir gedacht, ich erstell doch mal nen Bereich, wo man externe Filmkritiken posten kann.
Hier hätte ich ein im Angebot die aus unserer Tageszeitung stammt, der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Der hat ganz schön heftige Reaktionen ausgelöst, da der Autor wohl etwas am Thema vorbeigeschliddert ist ^^
Am nächten Tag standen glatt 4 Leserbriefe und zwei Tage später noch mal welche in der Zeitung, von ein paar Mädels, die sich über diese Schwachsinnskritik empört haben. Meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigt Wink

Zitat :
Aufgepasst: Hier geht es nur um Sex!


Osnabrück.
Von Daniel Benedict

Gegen die in Bildklischees ertrinkende Verfilmung von „Bis(s) zum Morgengrauen“ lässt sich viel einwenden. Prüde ist der Film aber nicht. Aus dem erotischen Subtext des Vampirstoffs werden sogar ein paar hübsche humoristische Funken geschlagen.

Glück im Unglück: Bella (Kristen Stewart) kommt an eine neue Schule – und verliebt sich ausgerechnet in den Vampir der Jahrgangsstufe. Gottlob rechnet Edward (Robert Pattinson) sich den Vegetariern zu, was bei seiner Spezies bedeutet: Er trinkt nur Tierblut, auch wenn sein Körper nach Menschen schreit. Bis Bella das herausgefunden hat, ist die erste Stunde der Bestseller-Adaption verstrichen. In der zweiten setzt Edward seine (zum Dracula-Repertoire hinzugedichteten) Superhelden-Kräfte dafür ein, Bella vor weniger abstinenten Blutsaugern zu beschützen. Der Schluss leitet dann mit offenen Fragen in kommende Teile über: Bleibt Bella standhaft? Oder gibt sie sich ganz hin und empfängt Edwards tödlichen Biss? Ein verzehrender Konflikt zwischen Besonnenheit und der maßlosen Verheißung ewiger, aber auch asozialer Liebe.

Edward kann Gedanken lesen und führt es Bella in der Kneipe vor: Die eine Hälfte der Zecher denkt an Sex, die andere an Geld. Nur in Bellas Kopf kann er nicht hineinsehen. Wir helfen aus: Bella denkt auch an Sex. Darum geht es ja im Vampirmythos. Wer glaubte, dass sich Stephenie-Meyer-Fans allein für rosarote Blümelein-Romantik interessieren, muss einfach nur hinhören. Die Tücken der Triebunterdrückung erläutert Edward etwa so: Tierblut sei wie Tofu, sagt er. Es macht satt, „aber man ist nie absolut befriedigt“.

Von jugendlicher Sehnsucht nach Befriedigung handelt „Twilight“ also – und damit von der Angst vor dem ersten Mal, von der Lust am Verbotenen und dem komplizierten Durcheinander aus Selbstaufgabe und Selbsterfüllung in der Erotik. Drehbuch-Autorin Melissa Rosenberg lässt es in den Dialogen denn auch so richtig krachen. Edward macht sich als „gefährliches Raubtier“ interessant; er spricht von seiner Anziehungskraft und seinem Begehren, von der Droge des Bella’schen Duftes und von Angst vor dem Kontrollverlust. „Ich bin stärker, als ich dachte“, bejubelt er einmal seine keusche Selbstverleugnung – nachdem er Bella auf die Matratze geworfen hat und sich doch noch von ihr lösen konnte. Die kontert lax: „Ich wünschte, ich könnte von mir dasselbe sagen.“

Verschärfend kommt hinzu: „Twilight“ ist zugleich ein Highschool-Film – und auch in diesem Genre geht es zwingend um das eine. Wo der Gruselfilm ein dunkles Bild vom Sex pflegt, wendet die Komödie ihn ins Groteske; der Regisseurin Catherine Hardwicke gelingt die schwierige Mischung – zum Beispiel mit der Variante auf eine Standardsituation: Der quälende erste Besuch in der Familie des Freundes bekommt für die Heldin eine ganz neue Wendung: Von Edwards Schwester über seinen kleinen Bruder bis hin zu seiner Mutter eint die Verwandtschaft das Empfinden: Alle sind sie heiß auf Bella.

So weit, so lustig. Trotzdem ist „Twilight“ kein guter Film. Immer wieder nervt Hardwicke mit Bild-Platitüden: Die Vampire sehen inihrer Coolness aus wie Frisuren-Models; und Edwards reifenquietschenden Rettungsaktionen sind ästhetisch so schlicht und gestrig wie seine romantischen Momente, in denen er in blauem Dunst verträumte Chopin-Melodien klimpert. Und um eines kann Hardwicke dann doch nicht heruminszenieren: Mit Edwards dunklem Wesen bekommt das unentschlossene Verhalten eines Teenage-Lovers zwar eine verlockende Neudeutung. Aber als Projektionsfigur für Mädchen wird Meyers Vampir alzu sehr ausgebeutet: Beschützer und Bedrohung in einem – das ist ein bisschen viel verlangt.

Was sagt ihr dazu? xD

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Jojo
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BeitragThema: Re: Filmkritiken   Fr Jan 23, 2009 7:09 pm

du weißt ja genau, was ich dazu sage!

Es ist einfach nur alles falsch verstanden worden!
Total schwachsinn!
ich könnt mich immer noch aufregen!
als ich die dann gelesen hab, dacht ich echt, was ist das für ein komischer!!!
Der hat wirklich keine ahnung!

am coolsten waren ja noch die lesebriefe dazu Wink
hier in osnabrück wurde die zeitung wahrscheinlich von leserbriefen überhäuft Wink so viele haben die wahrscheinlich noch nie bekommen Very Happy

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BeitragThema: Re: Filmkritiken   Sa Jan 24, 2009 3:57 am

ohh ja echt, seh ich genauso wie jojo... alles mega stuss!!
vorallem von einem geschrieben, der noch nicht mal so die zielgruppe des films ist, ich wette der hat den gar nicht wirklich gesehen, geschweige denn das buch gelesen...
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Diana
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BeitragThema: Re: Filmkritiken   Sa Jan 24, 2009 12:51 pm

und vor allem auch von nem Typen...
also jetzt natürlich nichts gegen Männer, aber ich finde bei diesem Film sind sie durchaus etwas fehlplatziert. Auch wenn es nicht ganz so "mädchenhaft" ist wie die Bücher.. Aber trotzdem^^
und außerdem gehört er halt echt nicht zur Zielgruppe. dann soll er auch keine Kritik schreiben... voll der doofi xD

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Quileute
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BeitragThema: Re: Filmkritiken   Sa Jan 24, 2009 6:23 pm

ja diana, für alle die meinen komentar nicht gecheckt haben, hastes noch mal schön wiederholt, ne? :p
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Kira
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BeitragThema: Re: Filmkritiken   So Jan 25, 2009 5:47 pm

Ich stimmt euch zu(; Der Typ hat keine Ahnung Wink
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